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Was ist Diabetes?

Unser Körper wandelt die Kohlenhydrate aus der Nahrung in Zucker (Glukose) um, der dann durch den Blutkreislauf zu den Körperzellen gelangt. Die Zellen nehmen mit Hilfe des Hormons Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, die Glukose auf und verbrennen sie zu Energie.

Beim Diabetes-Patienten ist dieser Stoffwechselvorgang gestört, der Zucker aus dem Blut kann nicht mehr abgebaut werden und steigt kontinuierlich an. Wörtlich übersetzt heißt Diabetes mellitus übrigens "honigsüßer Durchfluss", weil der erhöhte Zucker im Blut letztlich mit dem harn ausgeschieden wird.

Die Diagnose Diabetes erfolgt ab einem Nüchtern-Blutzuckerwert von 110mg/dl (6,1 mmol/l) im kapillaren Vollblut bzw. von 126 mg/dl (7,0 mmol/l) im venösen Plasma. Bestätigt wird die Diagnose neben der Nüchternblutzuckerbestimmung durch einen oralen Glukose-Toleranz-Test (konzentrierte Glukosemischung als Getränk; bei gestörter Insulinproduktion ist nach 2 Stunden der Blutzucker noch immer bei 200 mg/dl und mehr).

Typ 1 ("Jugend-Diabetes") tritt meist bei schlanken Menschen im Kindes- oder Jugendalter auf. Dieser Diabetes-Typ wird als Autoimmunerkrankung bezeichnet. Das heißt, das Immunsystem greift die eigenen, gesunden Zellen an und zerstört sie (auto= selbst) Zerstört werden die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Da die körpereigene Insulinproduktion vollständig eingestellt ist, können die Zellen keine Glukose mehr aufnehmen. Daher ist bei dieser Diabetes-Form bei Diagnosestellung eine sofortige Therapie mit Insulin erforderlich.

Typ 2 ("Alters-Diabetes") betraf früher meist Patienten, die älter als 40 Jahre und übergewichtig waren. Heute tritt diese Diabetesform leider auch häufig bei Kindern und Jugendlichen auf, die stark übergewichtig sind. Bei Typ-2-Diabetikern ist das körpereigene Insulin nicht ausreichend wirksam. Meist genügt hier zuerst eine Therapie mit Tabletten in Kombination mit einer gezielten Diät und körperlicher Betätigung.