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Nicht bestätigt:

Impfen als Risikofaktor für Typ-1-Diabetes

20.06.2016

Die Häufigkeit von Typ-1-Diabetes-Erkrankungen nimmt seit den 1980er-Jahren kontinuierlich zu.
Zu den vermuteten Ursachen zählen Umweltfaktoren, Ernährung und Infektionen in der frühen Kindheit. Auch Impfungen, stehen im Verdacht, zur Entstehung beizutragen, weil ihnen eine Störung des Immunsystems nachgesagt wird, der Typ-1-Diabetes gleichzeitig mit der Einführung von Massenimpfungen zugenommen hat und in Ländern ohne Impfprogramme weniger Diabetesfälle auftreten. Dieser Verdacht, der vorrangig auf Tierexperimenten beruht, ist einer, jetzt veröffentlichten Metaanalyse zufolge, beim Menschen, nicht berechtigt. Die Auswertung von 23 Studien mit insgesamt über 13.000 Kindern förderte bei keiner der untersuchten Impfungen eine erhöhte Diabetesrate zutage (Diabetologia 2016; 59: 237-243).

Zwar räumten die Ärzte aus Belfast ein, dass ihre Analyse auch Schwächen habe, weil die Daten überwiegend retrospektiv erhoben wurden und Angaben zum Zeitpunkt der Impfung meist fehlten, dennoch gebe ihre Studie keinerlei Anlass, im Hinblick auf die Entstehung von Typ-1-Diabetes irgendetwas an den bestehenden Impfprogrammen zu ändern. (Quelle: www.aerztezeitung.de)