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HILFREICHE NÄHRSTOFFKOMBI

Alzheimer im Frühstadium

05.02.2018

Signifikant Verbesserung durch Verzehr eines speziellen Nährstoffgemischs

Bei Personen mit Alzheimer im vordemenziellen Stadium der Krankheit konnten in einer Studie durch Verzehr eines speziellen Nährstoffgemischs die kognitiven und funktionellen Leistungen im Alltag signifikant verbessert werden.

Das europäische Forscherkonsortium LipiDiDiet unter Leitung von Professor Tobias Hartmann von der Universität des Saarlandes hat im Fachmagazin „The Lancet Neurology“* die Ergebnisse einer klinischen Langzeitstudie mit Alzheimer-Patienten veröffentlicht. Die Teilnehmer waren dabei mit einem speziellen Nährstoffgemisch – „Fortasyn Connect“ – behandelt worden, das eine Kombination aus essenziellen Fettsäuren, Vitaminen (B12, B6, C, E und Folsäure) und anderen Nährstoffen wie Cholin, Uridinmonophosphat und Selen enthielt.

Insgesamt 311 Patienten an elf Kliniken in Europa nahmen für zwei Jahre an der Studie teil. Zum Studienbeginn hatten alle Patienten eine durch Biomarker nachgewiesene, leichte kognitive Beeinträchtigung des Alzheimer-Typs, dem Vorstadium der Alzheimer- Demenz. Die Hälfte der Patienten nahm die Nährstoffkombination täglich in Form eines Trinkjoghurts zu sich, die Kontrollgruppe erhielt ein Getränk, das in Geschmack, Konsistenz und Farbe identisch war, aber keine Wirkstoffe erhielt.

Die Behandlung zeigte deutlich positive Wirkungen auf die täglichen Herausforderungen von Alzheimer-Personen: Die Forscher beobachteten über zwei Jahre eine um 45 Prozent geringere Verschlechterung bei der klinischen Einschätzung des Schweregrades der Demenz (Clinical Dementia Rating-Sum of Boxes). Besonders bedeutend wurde bewertet, dass Aufgaben des täglichen Lebens besser bewältigt werden konnten. Darüber hinaus wurden in der MRT-Bildgebung Veränderungen im Gehirn beobachtet – u.a. im Hippocampus eine um 26 Prozent geringere Schrumpfung bei den Patienten in der Nährstoffgruppe im Vergleich zu Patienten der Kontrollgruppe.

„Eine Heilung wird durch diese Behandlung noch nicht erreicht, aber es zeigt sich, dass je früher diese Intervention eingesetzt wird, desto größer ist der Nutzen für den Patienten“, äußert sich Professor Tobias Hartmann, Leiter der Gesamtstudie.

(Ärzte Zeitung online, 01.11.2017/ *dx.doi.org/10.1016/ S1474-4422(17)30332-0)