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Multiple Sklerose

VERHINDERT "HIT-HARD-ANDEARLY"- STRATEGIE BEHINDERUNGEN?

16.10.2021

Dass Patienten mit einer sehr aktiven MS von Anfang an eine hochwirksame Therapie bekommen sollten, ist mittlerweile Konsens. Aber welchen Vorteil hat die „Hit-hard-and-early“-Strategie für alle anderen? Eine Analyse von MSRegistern aus Dänemark und Schweden kommt zu dem Ergebnis, dass die schwedische Vorgehensweise, frühzeitig eine hochwirksame Therapie zu beginnen, mit einer um 30 Prozent verringerten Behinderungsprogression einhergeht. Während in Dänemark bei 92 Prozent der Patienten mit einer moderat wirksamen Therapie begonnen wurde, lag der Anteil in Schweden bei nur 66 Prozent. Eine hochwirksame Therapie – mit Rituximab, gefolgt von Natalizumab und Fingolimod – erhielten in Schweden 34 Prozent, in Dänemark nur 8.

Nach vier Jahren wurde nur bei einem Achtel der schwedischen, aber bei einem Viertel der dänischen Erkrankten eine länger als sechs Monate anhaltende Behinderungsprogression festgestellt. Fünf Jahre nach Therapiebeginn waren die Hälfte der dänischen Patienten schubfrei, aber drei Viertel der schwedischen. Offen bleibt allerdings die Frage, wann genau eine hochwirksame Therapie eingeleitet werden sollte. Auch wenn beide Länder eine Eskalationsstrategie unterstützen, werden die Begriffe „hochaktiv“ und „Krankheitsaktivität“ offenbar anders ausgelegt.

Quelle:
Springermedizin: https://tinyurl.com/vnm9xd9r